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Giriama? Die Giriamas sind Mitglieder einer Volksgruppe in Kenia; sie zählen zu den Bantustämmen. Die Giriamas siedeln ausschließlich in der Küstenregion zwischen Mombasa und Lamu. Sie sind für ihre Heilkünste bekannt, die sie zu einem großen Teil bis heute beherrschen. Innerhalb jeder Dorfgemeinschaft befindet sich eine `Coma´, ein Ort an dem man unter Einbeziehung der Vorfahren zu Gott betet. Die Giriamas waren im wesentlichen Landwirte, Jäger und Sammler. Sie betreiben gegenwärtig Landwirtschaft, doch mehr für den Eigenbedarf. Sie pflanzen Ananas, Kokosnüsse und Cashewnuts an, die sie auf den Märkten verkaufen; ebenfalls auch Hirse und Mais. Die Giriamas leben hauptsächlich in Häusern, deren Mauern durch ein Geflecht aus Stöcken und Zweigen gebildet und mit Lehm abgedichtet werden. Sie leben in Familien von sieben bis 70 Angehörigen in kleinen Dorfgemeinschaften zusammen - meistens bis zu drei oder vier Generationen. Ihre Sprache ist Suaheli; die Kinder lernen in der Schule englisch. Der Name unseres Fördervereines trägt den Namen dieser Volksgruppe, da wir die Menschen dieser Region - hauptsächlich Kinder und Frauen - unterstützen!
Der Bau eines Waisenhauses war seit 2014 das Hauptprojekt von Giriama e.V., galt es doch, den aus ihrem Haus vertriebenen 36 Kindern ein neues Heim zu schaffen. Mit großer finanzieller Anstrengung und hohem Aufwand vor Ort, konnte der Bau nunmehr im 3. Abschnitt 2016 (fast) fertiggestellt werden. Daher der Dank an die vielen Spender, Freunde und Mitglieder! Weiter hier!