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Brunnen - Quellen des Lebens Frauen und Mädchen tragen auf ihren Köpfen Wasserkanister oft kilometerweit in ihre Dörfer: das tägliche Bild am Straßenrand und im oft unwegsamen Busch! Tägliches Wasser vorrätig zu haben, das lebensnotwendige Elixier für die Zubereitung von Speisen, zum Trinken und zur Körperhygiene, ist in den ländlichen Gebieten keine Selbstverständlichkeit wie bei uns. Ausreichend tiefe Brunnen, sorgsam abgeschirmt, sollen den Giriamas in Kenia zu einem menschenwürdigeren Dasein verhelfen! Als “Giriama e.V.” in 2009 von einem großzügigen 10.000 Euro-Spender gebeten wurde, Brunnen für Dorfbewohner für ein gesünderes Leben zu bauen, war die Freude natürlich groß, denn endlich konnte damit eine der dringendsten Aufgaben von der Vorstandschaft verwirklicht werden. Im Frühjahr 2010 beginnt “Giriama e.V.” mit der Umsetzung des Spendenauftrages. In der Nähe eines Dorfes mit 250 Einwohnern wird ein geeigneter Standort gefunden. Die Frauen müssen hier kilometerweit mit Eimern von oft 20 kg das Wasser heranschaffen. Oft graben sie kleine Löcher und warten stundenlang, bis sich Oberflächenwasser darin ansammelt. Oder sie steigen in Wassertümpel schöpfen so das ungenießbare, Krank machende Wasser.   Die zunächst scheuen Menschen finden zunehmend Vertrauen in das Projekt und freuen sich bei jedem Besuch. Der Auftrag wird einen Brunnenbau-Ingenieurin erteilt. Sie will sicherstellen, dass baldmöglichst die Fertigstellung erfolgt. Als 2. Vorsitzender Reinhard Koller den Brunnen im Oktober 2010 besichtigt, macht sich Enttäuschung und Ärger breit: Es wurde einfach nicht weitergebaut - alles so wie im Frühjahr. Durch massivem Druck wird jedoch der Brunnen innerhalb von zwei Wochen fertig gebaut. Im Frühjahr 2011 konnte Koller nach Verteilen von 100 Wasserkanistern mit 20 Liter Fassungsvermögen den Menschen im Dorf endlich den ersehnten Brunnen übergeben.