Januar 2015 1. Vorsitzender Norbert Müller und seine Frau Ina sind am 10. Januar wieder nach Kenia geflogen.   Die ersten Nachrichten klingen gut: sie fanden die Kinder wohlauf im Mitteltrakt des im vergangenen Jahres gebauten Waisenhauses. Sie und Pfarrer Michael sowie Mary Rukungi waren sehr glücklich, Fam. Müller wieder zu sehen. Die Räume und die Anlage waren ordentlich gehalten. Es gab eine herzliche Begrüßung.                                                                  Inzwischen wurde Baumaterial und Bodenfliesen geordert, die bisherigen Räume gefliest und mit dem                                                                  2. Bauabschnitt begonnen. Dieser Teil beinhaltet die Küche mit Vorratsraum, einen Gemeinschaftsraum                                                                  sowie zwei Schlafräume für die Mädchen. Gleichzeitig erfolgt die vollständige Umfriedung des gesamten                                                                  Bau-Areals.                                                                                                                                    
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DAS NEUE WAISENHAUS
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              Anfang Februar erfolgt die Baustelleneinrichtung mit dem Aufbau der Geräte- und Maschinenhütte; die Fundamentgräben werden angezeichnet und die erforderlichen Werkzeuge sowie der Mörtelmischer gekauft. Lastwagen bringen Zement, Sand, Splitt, Korallen- und Betonsteine. Schulrektorin Mary Rukungi hilft bei der Organisation und Beschaffung der Materialien. Die Arbeiten gehen den Bauhelfern rasch von der Hand; doch zuvor muss jeder zu den einzelnen Aufgaben angelernt werden. Bald zeichnet sich der Grundriss der Gebäudes ab: die Grundmauern werden hochgezogen, die Gruben für die Trockentoiletten ausgehoben, die Bodenplatte für den Schlaftrakt gegossen, der Dachstuhl gefertigt und montiert. Doch als Familie  Müller am 14. März Kenia verlassen, ist dennoch die Erledigung weiterer wichtiger Aufgaben erforderlich.                                           Mit dem ersten Spatenstich am 13. Januar 2014          eröffnet Ina Müller den Beginn der Arbeiten: “ein       wundervolles Gefühl”, wie sie es beschreibt, und       gleichzeitig der Anfang zur Realisierung eines lang       gehegten Wunsches der Vorstandschaft von Giriama       und den Leitern von “Jombas Children`s Home”. Vorsitzender Norbert Müller und Dipl. Ing. Günter Preiß haben deshalb im Juli 2014 nochmals den Flug nach Kenia angetreten und in weiteren vier Wochen die “Restarbeiten” erledigt, um den Umzug der Kinder zur ermöglichen. Mit dem Verputzen der Schlafräume, Fliesen der Toiletten und des Waschraumes, dem Einbringen des Boden-Estrichs, dem Einziehen der Raumdecken und dem Setzen der Türen mit Oberlicht ist nun schon das Ende des 1. Bauabschnittes in Sicht. Das verarbeitete Volumen des Baumaterials kann sich sehen lassen: 90 to Sand, 12 to Korallensplit, 10 to Zement, 500 Korallensteine und 2400 Betonsteine! Die Bauarbeiten können in rund 5000 Mannstunden an 21 Arbeitstagen bewältigt werden. Cassava (Maniok), Melonen und Mais werden im Herbst wieder zu ernten sein. Pater Michael hat Ende Juli, am letzten Tag des Aufenthaltes von Müller und Preiß, die Waisen aus dem Busch geholt, mit ihnen im Gelände eine Messe gehalten und die Kinder sowie das Gebäude gesegnet. Ein großartiger Moment, den man sich vor fünf Monaten kaum vorstellen konnte. Am 9. August sollen die Waisen einziehen, nachdem die beginnenden Schulferien dies ermöglichen. Eine Grund- und höhere Schule  für die Kinder befindet sich ganz in der Nähe. Die Vorstandschaft sagt ein herzliches Dankeschön allen Mitgliedern, Gönnern, Sponsoren und allen Helfern. Ohne sie wäre die Errichtung des neuen “Jombas Children`s Home” - Waisenhauses nicht möglich gewesen! Der Weiterbau des 2. Bauabschnittes mit den Räumen für Betreuer, Küchen etc. ist Anfang 2015 geplant. Damit werden jedoch noch verstärkt  finanzielle Herausforderungen an “Giriama e.V.” gestellt.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    
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Endlich kommt endlich der erlösende Anruf aus Kenia: Alle Kinder sind wohlauf! Einige sind bei Verwandten untergebracht. 24 Waisen hausen auf einem "gepachteten" Grundstück in einer erbärmlichen Hütte, die gerade noch als Schlafraum für die Mädchen reicht. Die Buben nächtigen im Freien. Mangelnde Wasserversorgung macht eine ausreichende Hygiene nicht möglich. Dennoch versuchen Pfarrer Michael und Schulrektorin Mary Rukungi mit allen Kräften, das provisorisches Heim einigermaßen „bewohnbar“ zu machen. Diesen untragbaren Zustand wollen “Giriama e.V.” und sein griechischer Partnerverein schnellstens beenden!
Hier hausten vom Dezember 2013 bis August 2014 die Waisen in einer erbärmlichen Hütte. Die Buben schlafen im Freien
Von links: Rektorin Mary Rukungi, Ina Müller (Giriama e.V.”), mitte u. rechts Ingrid und Apostolos Dombros, Pfarrer Michael
Der Grundriss wird abgesteckt
Von links: Johannes Unsicker, Norbert und Ina Müller mit Rektorin Mary Rukungi, dahinter Pfarrer Michael, rechts Tobias Viehauser
Pfarrer  Michael muntert im Busch mit Spielen “seine Kinder” auf
Im Zeitraum vom 8. Januar bis 14. März 2014 sind Familie Müller und zeitweise die Ingenieure Günter Preiß, Johannes Unsicker und Tobias Viehhauser (Verein Alternative Aid) sowie die weiteren Giriama-Mitglieder Andrea und Uli Goß, Anja Sippl und Horst Kreuz vor Ort, um den Bau rasch voranzubringen. Nur drei Wochen nach Einreichung des Bauplanes war der Baubeginn genehmigt. Die Giriama-Helfer beginnen mit der genauen Standortbestimmung, der Planung des Materialbedarfes, der endlosen Preisvergleiche und dem Aushandeln der Lieferzeiten. Ein Giriama-Mitglied bringt ein Laser-Nivelliergerät mit, das unschätzbare Dienste leistet.
Norbert Müller hat täglich bis zu 36 ArbeiterInnen aus dem Nachbardorf angeworben und in ihre Aufgaben eingewiesen. Doch ohne ihn "geht nix"! Mit ihrer Hilfe wird Wasser vom eigenen Brunnen geholt, die Fundamente ausgehoben.
        Nach dem 1. und 2. Bauabschnitt 2014 - 2015 wurde das Waisenhaus       “Jombas Children`s Home” zum großen Teil fertig gestellt!            
Nun ist es endlich soweit: Die Schulrektorin und Mitverantwortliche im Waisenhausverein “Jombas Children`s Home”, Mary Rukungi, teilte Giriama-Vorsitzendem Norbert Müller telefonisch mit, dass alle Kinder wie geplant noch im August d. J. in ihr neues Heim eingezogen sind. Die entbehrungsreiche Zeit im Busch ist nun vorüber - die Kleinen können sich wieder an normale Verhältnisse gewöhnen! Sie und Pfarrer Michael mit den Betreuern sind über die neue Situation sehr glücklich! Wir hoffen, trotz aller Kommunikationsschwierigkeiten noch verwertbares Bildmaterial zu erhalten!
       Die Waisen sehen und besichtigen erstmals das Waisenhaus.  Pfarrer Michael hält eine Messe und segnet sie und das Gebäude.
Es steht jedoch fest, dass sofort geholfen werden muss. Für den Giriama-Vorstandschaft war nach intensiver Abwägung aller Fakten klar: nur der Bau eines neues Waisenhauses ist auf Sicht gesehen der optimale Weg, zumal schon vom griechischen Partnerverein der Familie Dombros ein Grundstück erworben wurde, das bereits umzäunt und mit einem Brunnen versehen ist. Die Kosten für die Baugenehmigung übernehmen sie auch.Deshalb fliegen 1. Vorsitzender Norbert Müller und seine Frau Ina, Schatzmeisterin, am 7. Januar nach Kenia. Vordringlichstes und wichtigstes Anliegen ist die Unterbringung und Versorgung der 36 Waisenkinder in Malindi.
Januar 2014 Kaum startet das neue Jahr, da erreicht “Giriama e.V.” eine Eilnachricht von Familie Dombros aus Kenia: die Waisen   mussten überstürzt ihr bisheriges Heim, das von “Giriama e.V.” und seinem griechischen Partnerverein betreute "Jombas- Children`s-Home", verlassen. Der Eigentümer hat kurzerhand den "Mietvertrag gelöst" und die Kinder auf die Straße gesetzt. Wo und wie die Kleinen untergebracht sind ist unbekannt.
     Ein sauberer Vorplatz
Bereits in 2014 fertiggestellt
   Mit diesem Abschnitt wird nun in 2015 begonnen
Ina Müller (mit Pfarrer Michael) endlich wieder bei einem Teil ihrer Kinder
15. Februar 2015
Familie Müller hat nun bereits die Halbzeit ihres Aufenthaltes überschritten. Die Ing. Günter Preiss sowie Johannes Unsicker und Tobias Viehauser von unserem Partnervereins“Alternative Aid e.V” sind auch eingetroffen. Die beiden Letzten haben eine große Überraschung parat: Ihr Verein spendet die komplette Solaranlage für Licht im Außenbereich und allen Räumen. Dazu haben sie techn. Material mitgebracht - eine großartige Geste! Vor Ort werden weitere Module gekauft!
Nun werden die ersten Träger aufgestellt und betoniert! Am Samstag, 22.02.2015 wird nun Richtfest gefeiert, just am Geburtstag von Initiator Norbert Müller! Dazu eingeladen sind die Waisen, Pfarrer Michael und Mary, Familie Dombros mit den spendenfreudigen Rotariern und allen Bauhelfern! Es ist einfach das ganz große Ereignis von Giriama! Müller betont, dass dieses Ergebnis, von den den aktiven Helfern vor Ort, nur mit Hilfe der Mitglieder und Sponsoren möglich wurde! Ein herzlicher Dank an alle!
In ihrem Beitrag über den 2. Bauabschnitt, der von Januar bis März 2015 fertiggestellt wurde, berichten Ina und Norbert Müller in vielen Details über ihre und von weiteren Helfern aus Deutschland geleistete Arbeit! Klicken Sie hier!
Liebe Mitglieder, mit Beginn des neuen Jahres laufen die Vorbereitungen zum Start des 3. Bauabschnittes des Waisenhauses bereits an. Am 17. Januar fliegen 1. Giriama-Vorsitzender Norbert Müller mit seiner Frau Ina wieder nach Kenia. Sie planen, ihre Arbeit bis zum Rückflug am 21.03.16 weitgehendst abschließen zu können. Die Palette der Vorhaben ist gewaltig: - Beschaffung von diversem Baumaterial - Fertigstellung der Bedachung durch Anbringen der Dachpaneelen mit Alublechen, Dachsparren und Regenrinnen. - Einbau aller Fenster und Türen - Aufmauern der vier Toiletten - Fliesen der WC-Räume Außerdem sollen in der Kasimani-Schule noch vier Toilettenanlagen ausgemauert, mit Bodenplatten versehen und die Türen eingebracht werden. Unterstützung erhalten Familie Müller wiederum vom Vorsitzenden des Partnervereines “Alternativ Aid e.V.”, Ing. Tobias Viehauser und seinem Schwager in der Zeit von 27.01. - 10.02.16. Sie wollen die elektrischen Anlagen fertigstellen und Schlosserarbeiten übernehmen. Auch Ing. Günter Preiß hat seine bewährte Mitarbeit für einen Monat angekündigt. Wir wünschen guten Erfolg zum Wohle unserer kleinen Schützlinge im Waisenhaus “Jombas Children´s Home”!
Fortsetzung von “Aktuelles” 2016 Pfarer Michael hat inzwischen Kasawa angebaut. Dies alles verbessert die Situation der Nahrungsmittelversorgung. Leider war die Maisernte wegen ausbleibenden Regens schlecht. Allerdings ist der Pfarrer weiterhin auf Lebensmittelspenden von Supermärkten in Malindi angewiesen. Nachdem die Kinder eine Schule in ihrer Nähe besuchen, ist das übliche Schulgeld zu bezahlen. Vorsitzender Norbert Müller hat bereits mit dem Rektor verhandelt und für die Waisen eine tragbare  Regelung erreicht.                                                                                                                                                                                                     Große Freude über                                                                                                                                                                                                            die “Mitbringsel” Eine große Überraschung hatte Pfarrer Michael für die Ankömmlinge bereit: Während sich die Waisen in der Schule befinden, wird die dazwischen liegende Zeit von morgens bis 16 Uhr für Kindergarten-Kinder aus den Nachbardörfern genutzt! So werden z. Zt. 43 Kleinkinder im Waisenhaus betreut und unterrichtet. Dazu wurde ein Schlafraum mit zehn Schulbänken, die vor drei Jahren gespendet wurden, eingerichtet. Ein absolutes positives Ergebnis, das für die Eigeninitiative von Pfarrer Michael und seinen Helfern spricht! Familie Müller hat für jedes Kind Taschen mit gebracht und damit eine unglaubliche Freude ausgelöst, da nun jeder sein persönliches “Hab und Gut” geordnet unterbringen kann. Ing. Günter Preiß brachte Schokolade und drei große Puzzles mit: die Begeisterung war riesig.                                                                                                                                                                                                                                     Ein aktuell neuer “Zuwachs”: ein neun Monate                                                           junges Baby wurde angenommen, nachdem die                   minderjährige Mutti noch ihren Schulabschluss                                                           nachholen möchte. Am 20. Februar werden Ing. Tobias Viehauser und seine Schwager vom Partnerverein “Alternative Aid e.V.” erwarten. Sie werden zwei Woche lang unentgeltlich weitere Elektroarbeiten verrichten, Trockentoiletten etc. fertig stellen. Familie Müller richtet abschließend an alle Giriama-Mitglieder und Freunden herzliche Grüße aus und bedankt sich schon jetzt für eingegangen Spenden. Ohne sie wäre eine Fortführung des Weiterbaus im nun 3. Bauabschnitt nicht möglich. Auch wir senden aus Deutschland die besten Grüße und mit Wünsche für ein erfolgreiche Arbeit! Horst Kreuz, 2. Vorsitzender “Giriama e.V.”
1. und 2. Bauabschnitt